• Autor: Support
  • Thema: Planung
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Ressourcen bewusst einsetzen – mit langlebigen und regenerierten MaterialienNachhaltigkeit beginnt bei der Materialwahl

Nachhaltige Raumgestaltung beginnt nicht erst bei der Energieeffizienz. Auch die Wahl der Materialien hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie ressourcenschonend ein Innenraum geplant und umgesetzt werden kann.

Gerade bei Bodenbelägen gibt es heute Lösungen, die Gestaltung, Funktion und einen bewussteren Umgang mit Rohstoffen miteinander verbinden. Ein Beispiel sind Teppichböden mit ECONYL®-Garn – einem regenerierten Nylon, das aus bereits vorhandenen Nylonabfällen hergestellt wird.

Bestehende Rohstoffe erneut nutzen

Für ECONYL® werden unterschiedliche Nylonabfälle gesammelt und aufbereitet. Dazu gehören beispielsweise ausgediente Fischernetze, alte Teppichböden, Stoffreste und weitere industrielle Nylonabfälle.

Durch ein Regenerationsverfahren entsteht daraus neues Nylon, das wieder als Ausgangsmaterial für hochwertige textile Produkte eingesetzt werden kann. So werden vorhandene Rohstoffe erneut genutzt und der Bedarf an neu gewonnenen fossilen Ausgangsmaterialien reduziert.

Für die Innenraumplanung eröffnet das die Möglichkeit, auch bei der Auswahl von Bodenbelägen Nachhaltigkeitsaspekte gezielt zu berücksichtigen.

Gestaltung und Funktion bleiben entscheidend

Ein nachhaltigeres Material allein macht noch kein gutes Raumkonzept. Auch Funktion, Belastbarkeit, Akustik, Pflege und Gestaltung müssen zur jeweiligen Nutzung passen.

Gerade in Banken, Beratungsbereichen und Arbeitswelten übernehmen textile Bodenbeläge mehrere Aufgaben gleichzeitig: Sie verbessern die Raumakustik, schaffen eine angenehme Atmosphäre und unterstützen durch Farben und Strukturen die Zonierung unterschiedlicher Bereiche.

Deshalb betrachten wir Materialien immer im Zusammenspiel mit dem gesamten Raumkonzept.

Kreislauffähigkeit statt kurzfristiger Lösungen

Ein weiterer Ansatz nachhaltiger Planung besteht darin, Materialien möglichst lange im Nutzungskreislauf zu halten. Regenerierbare Werkstoffe können dazu beitragen, Rohstoffe nach ihrer ersten Nutzung erneut einzusetzen.

Dabei geht es nicht darum, einzelne Produkte pauschal als „nachhaltig“ zu bezeichnen. Entscheidend ist vielmehr die Gesamtbetrachtung: Woher kommt das Material? Wie langlebig ist es? Kann es weiterverwendet oder erneut aufbereitet werden? Und passt es langfristig zur Nutzung des Raumes?

Nachhaltigkeit ganzheitlich planen

Für uns bedeutet nachhaltige Raumgestaltung deshalb mehr als die Auswahl einzelner Materialien. Bereits in der Planung prüfen wir, welche vorhandenen Elemente weiter genutzt werden können, wo Refurbishment sinnvoll ist und welche neuen Materialien funktional und ressourcenschonend eingesetzt werden können.

So entstehen Räume, bei denen Gestaltung, Wirtschaftlichkeit und ein bewusster Umgang mit Ressourcen gemeinsam gedacht werden.

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